Denkmalschutz und Landwirtschaft gemeinsam stärken.
Eine Delegation der CDU hat das Rittergut in Veltheim (Ohe), im Eigentum und in der Bewirtschaftung von Alexander von Veltheim, besucht. Das historische Gut zählt zu den prägenden landwirtschaftlichen und kulturhistorischen Anlagen der Region und steht exemplarisch für die Verbindung von Denkmalschutz, landwirtschaftlicher Nutzung und ländlicher Entwicklung.
Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Herausforderungen im Umgang mit denkmalgeschützter Bausubstanz, die wirtschaftliche Situation landwirtschaftlicher Betriebe sowie die Frage, wie ländliche Räume im Landkreis Wolfenbüttel zukunftsfähig gestaltet werden können.
Historische Substanz trifft auf wirtschaftliche Realität
Das Rittergut umfasst eine gewachsene historische Anlage mit Gebäuden aus mehreren Jahrhunderten, die unter Denkmalschutz stehen. Dabei wurde deutlich: Der Denkmalschutz trägt wesentlich zur Bewahrung der Kulturlandschaft bei, stellt Eigentümer jedoch regelmäßig vor hohe finanzielle und bürokratische Hürden.
Politischer Austausch vor Ort
An dem Termin nahmen Christian Sell (CDU-Gemeinderat und Samtgemeinderat), Professor Dr. Albrecht Stalmann (CDU-Ortsvorsitzender Veltheim), Uwe Schäfer (CDU-Samtgemeindeverbandsvorsitzender Sickte), Holger Bormann(CDU-Kreisvorsitzender von Wolfenbüttel) sowie Veronika Bode, Mitglied des Niedersächsischen Landtages und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, teil.
Veronika Bode, MdL:
„Gerade historische Gutshöfe wie hier in Veltheim zeigen eindrucksvoll, wie eng Landwirtschaft, Heimatgeschichte und Verantwortung miteinander verbunden sind. Wir brauchen im Landtag bessere Rahmenbedingungen, damit Denkmalschutz nicht zum wirtschaftlichen Risiko für Eigentümer wird, sondern als gemeinschaftliche Aufgabe funktioniert.“
Christian Sell:
„Wir erleben hier sehr konkret, wie Bürokratie, Auflagen und Kostenentwicklung in der Landwirtschaft und im Bauunterhalt zusammenwirken. Politik muss wieder stärker ermöglichen statt verhindern.“
Professor Dr. Albrecht Stalmann:
„Veltheim und die umliegenden Orte leben von ihrer landwirtschaftlichen Prägung und ihren historischen Strukturen. Diese Verbindung zu erhalten, ist eine zentrale Aufgabe der Kommunalpolitik.“
Uwe Schäfer:
„Es ist wichtig, dass die Menschen vor Ort in solchen Fragen gehört werden. Entscheidungen über Denkmalschutz und Landwirtschaft dürfen nicht allein aus der Distanz getroffen werden.“
Holger Bormann: „Familie von Veltheim hat hier vor Ort wirklich gezeigt wie Familienbetriebe sind. Verlässlich, Nachhaltig und Zuverlässig. Hier wird nicht in Monaten und Jahren gedacht und gehandelt sondern in Generationen“
CDU-Forderungen und politische Ansatzpunkte
Aus dem Austausch heraus ergeben sich mehrere politische Handlungsfelder, die die CDU auf kommunaler und Landesebene weiter vorantreiben will:
1. Denkmalschutz praxisnah gestalten
2. Landwirtschaft entlasten und stärken
3. Ländliche Räume im Landkreis Wolfenbüttel stärken
4. Landespolitische Perspektive
Fazit
Der Besuch des Ritterguts in Veltheim (Ohe) machte deutlich, dass Denkmalschutz und Landwirtschaft in der Region untrennbar miteinander verbunden sind – zugleich aber zunehmend unter wirtschaftlichem und regulatorischem Druck stehen. Die CDU sieht hier konkreten Handlungsbedarf, um historische Substanz zu erhalten und gleichzeitig die Zukunft der Landwirtschaft im Landkreis Wolfenbüttel zu sichern.
Der Austausch soll in die weitere politische Arbeit auf kommunaler und Landesebene einfließen.