CDU Cremlingen

CDU Delegation im Austausch am Gymnasium im Schloss

Gespräch über aktuelle Investitionen, Lehrkräfteversorgung und den Umgang mit Smartphones im Schulalltag am traditionsreichen Schulstandort

Auf Einladung des Gymnasiums im Schloss informierte sich eine CDU-Delegation über aktuelle Entwicklungen und Perspektiven des traditionsreichen Schulstandortes. 

Teilnehmer des Besuchs waren der bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Christian Fühner, der CDU-Kreisvorsitzende Holger Bormann, die Schulausschussvorsitzende der Stadt Wolfenbüttel Birgit Oppermann sowie Bürgermeisterkandidatin Kerstin Glier.

Schulleiter Oliver Behn führte die Delegation durch das historische Gebäude und gewährte umfassende Einblicke in den Schulalltag.

Henning Plumeyer, Holger Bormann, Kerstin Glier, Christian Fühner, Oliver Behn, Birgit Oppermann, Emil Elberg und Phil Casper.Henning Plumeyer, Holger Bormann, Kerstin Glier, Christian Fühner, Oliver Behn, Birgit Oppermann, Emil Elberg und Phil Casper.

Investitionen in die Zukunft

In den vergangenen Jahren wurden am Standort erhebliche Investitionen in Millionenhöhe getätigt. Neben dem sogenannten „Spiegelschloss“ konnten sich die Besucher auch ein Bild vom bestehenden Entlastungsbau sowie vom neuen Entlastungsbau machen.

Schulleiter Oliver Behn zeigte sich dankbar für die Unterstützung:

„Wir sind sehr froh über die Investitionen der letzten Jahre. Sie stärken unseren Standort nachhaltig. Gerade in einem denkmalgeschützten Gebäude sind bauliche Veränderungen anspruchsvoll – die Räumlichkeiten sind, wie sie sind. Umso wichtiger ist eine verlässliche Zusammenarbeit mit der Stadt.“

Der Austausch mit der Stadt Wolfenbüttel sei konstruktiv und lösungsorientiert. Gleichzeitig machte Behn deutlich, dass die Herausforderungen – insbesondere im Bereich der Lehrkräfteversorgung – weiterhin groß seien.

Umgang mit Smartphones im Schulalltag

Ein weiteres Thema war der Umgang mit Smartphones im Unterricht. Die Delegation besichtigte sogenannte „Handy-Parkhäuser“ – Taschen an der Wand, in denen Schülerinnen und Schüler während des Unterrichts ihre Mobiltelefone verstauen. Ein praktisches Beispiel für eine klare und zugleich pragmatische Regelung im Schulalltag.

Christian Fühner betonte:

„Schule muss ein geschützter Lernraum sein. Klare Regeln beim Thema Handy sind notwendig. Andere Bundesländer wie Schleswig-Holstein gehen hier bereits voran. Diese Diskussion sollten wir auch in Niedersachsen sachlich und mit Augenmaß führen.“

Holger Bormann ergänzte:

„Das Gymnasium im Schloss zeigt, wie Tradition und Moderne Unterrichtsgestaltung zusammenpassen können. Die Investitionen der vergangenen Jahre – auch getragen durch die Mehrheiten der CDU-Stadtratsfraktion – waren richtig und wichtig für den Bildungsstandort Wolfenbüttel.“

Birgit Oppermann hob die kommunale Verantwortung hervor:

„Bildung ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Der enge Dialog zwischen Schule und Stadt ist entscheidend, um praktikable Lösungen zu finden – sei es bei Baumaßnahmen oder bei organisatorischen Fragen.“

Kerstin Glier unterstrich die Bedeutung klarer Leitlinien:

„Gerade beim Thema Digitalisierung brauchen wir klare Regeln, die den Unterricht unterstützen und nicht stören. Die Handy-Parkhäuser sind ein gutes Beispiel dafür, wie man mit einfachen Mitteln Struktur schafft.“

Dialog fortsetzen – Herausforderungen gemeinsam angehen

Einigkeit bestand darin, den engen Austausch fortzuführen. Der Schulstandort Wolfenbüttel sei auf einem guten Weg, stehe jedoch – wie viele Schulen – vor großen Herausforderungen, insbesondere bei der Lehrkräftegewinnung und -bindung.

Abschließend erklärte Oliver Behn:

„Wir profitieren vom offenen Dialog mit Politik und Verwaltung. Nur gemeinsam können wir die Rahmenbedingungen weiter verbessern.“

Die CDU-Delegation bekräftigte, auch künftig im Gespräch zu bleiben und sich für starke Bildungsangebote in Wolfenbüttel einzusetzen.