Hochwasserschutz in der Gemeinde Cremlingen
Im ersten Schritt soll bis Ende 2020 ein „Integriertes Hochwasserschutzkonzept Schunter, Wabe“ einschließlich der Hochwasserentstehungsgebiete entwickelt werden, in dem in angemessener Weise auch die Auswirkungen des globalen Klimawandels auf das Hochwassergeschehen sowie die Auswirkungen möglicher regional begrenzter Starkregen-Ereignisse berücksichtigt sind.
In einem Workshop am 29. Januar 2020 wurde dabei u.a. der Bereich um die Ortschaft Destedt und die Situation oberhalb der Grundstücke im Baugebiet „Im Kleigarten“ angesprochen. Aufgrund des Geländeabfalls in Richtung der Grundstücke und der Bodenbeschaffenheit sind aus Sicht der Anlieger Maßnahmen notwendig, die den Wasserabfluss weg von den Grundstücken leiten. Ein Graben hin zu einem Regenwasserrückhaltebecken in nördlicher Richtung (z. Zt. existiert dort lediglich eine Bodenvertiefung) und weitergehende Rückhaltebecken vor dem geplanten Baugebiet an der Trift sowie vor der Ortschaft Gardessen werden als notwendige Maßnahmen gesehen, um auch für diese Ortschaften den Hochwasserschutz zu verbessern. Dabei sollen auch die Teiche im Bereich des Gutsparkes und der Unterburg in Destedt näher beleuchtet werden. Denn über sie wird vor allem das Oberflächenwasser, das vor dem Elm aufläuft, in Richtung Schulenrode abgeleitet. Denn 2017 wurde auch der Bereich der Unterburg überflutet.
Nach Sammlung der Ideen und Vorschläge wird nunmehr das beauftragte Ingenieurbüro HGN aus Braunschweig diese auswerten und prüfen, bevor in einem Arbeitskreis mit den zuständigen Behörden über die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen entschieden werden wird. Die CDU Ratsfraktion wird den weiteren Prozess daher intensiv begleiten.