So, so, Herr Oesterhelweg „schießt gerne“, der „Seehofer von Wolfenbüttel“ meint, das Grundgesetz nicht achten zu müssen, wann entschuldige er sich für seine „geschmacklose Entgleisung“?
Volker Brandt, Stv. Vorsitzender CDU Gemeindeverband CremlingenDer eine Leserbriefschreiber aus Cramme unterstellt Oesterhelweg, dass Gewaltanwendung mit der Schusswaffe gleichbedeutend sei mit dem Schießen in die Menge. Parteipolitisch orientiert wird bei dieser Gelegenheit gleich die Christlich Demokratische Union als „Capital Diktatorische Union“ verunglimpft. Zu Recht wird in einem anderen Leserbrief auf den legalen Einsatz einer Schusswaffe durch Polizeibeamte unter bestimmten Randbedingungen und als Ultima Ratio hingewiesen.
Die Leserbriefschreiberin aus Wolfenbüttel wirft Herrn Oesterhelweg vor, Wählerstimmen am rechten Rand abzugreifen und das Grundgesetz nicht achten zu müssen. Die Dame möge doch einmal genau im Grundgesetz lesen, ob dort der polizeiliche Gebrauch von Schusswaffen geregelt ist, billige Polemik mit unzutreffender Unterstellung.
Aus Groß Vahlberg ist zu lesen, dass sich Herr Oesterhelweg zum Wohl der Bürger einsetzen solle und für seine vermeintliche „Entgleisung“ entschuldigen solle.
Ich selbst kenne Frank Oesterhelweg seit Jahren und weiß, mit welcher Energie er sich fortlaufend für die Belange seiner Mitbürgerinnen und Mitbürger einsetzt, und das nicht nur zu Wahlkampfzeiten. Sein Beitrag „Aus meiner Sicht“ in dem Wolfenbütteler Anzeigenblatt entspricht auch meiner Sicht. Im Fernsehen wurden Ausschnitte des Polizeiberichts der Anzeigen in der Kölner Sylvesternacht im Detail gezeigt. Es handelt sich um schwere Verbrechen an Leib und Seele der betroffenen Frauen, die oft als „Begrabschen“ bagatellisiert wurden.
Die Ironie der Leserbriefseite Ihrer Zeitung vom 12. Januar findet sich darin, dass die von mir angesprochenen Leserbriefe genau in das treffend beschriebene Schema des Leserbeitrags „Gutmenschen verweigern den Diskurs“ passen. Dann guten Morgen Deutschland!