EIne gute Verwaltung weiter verbessern
Bürgermeister zu sein, bedeutet nicht nur, an Veranstaltungen und Feiern teilzunehmen und jedes Wochenende mit Bild in der Zeitung zu erscheinen. Ein wesentlicher Schwerpunkt in Cremlingen ist, für rund 180 bei der Gemeinde beschäftigte Teil- und Vollzeitkräfte verantwortlich zu sein.
Allein 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in den qualitativ hochwertigen Betreuungs- und Bildungseinrichtungen.
Weitere 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in den 5 Fachbereichen in der Verwaltung für rund 13 000 Einwohner.
Einige Mitarbeiter unterstützen auch die Cremlinger Feuerwehr tagsüber bei Einsätzen. Der Bauhof mit seinen 6 Mitarbeitern hält die Gemeindefläche von knapp 60 Quadratkilometern in Schuss.
Zu einem Informationsaustausch trafen sich unlängst Prof. Dr. Reza Asghari, Bürgermeisterkandidatin Christiane Florek und Günther Eichenlaub um über Einsatzmöglichkeiten moderner Kommunikationstechniken und Nutzung sozialer Netze im Interesse weiter optimierter Verwaltung zu sprechen.
Günther Eichenlaub betonte, dass man den Aufgabenbereich der Bürgermeisterin nicht unterschätzen dürfe und ergänzte: „Die Verwaltung wird von vielen als nicht so arbeitsintensiv wahrgenommen, sie muss nur funktionieren, aber hier in Cremlingen macht sie das nachweislich gut.“
Professor Asghari ist nicht nur Autor zahlreicher Publikationen im Bereich e-Business und e-Government, sondern auch selbst Unternehmer. Mit seinem 2001 gegründeten „Institut für e-Business“ an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften entwickelt er praxisorientierte Software-Lösungen für Kommunen, Behörden und mittelständische Unternehmen.
„Mit der Digitalisierung und Automatisierung der Informationsbeschaffung und -verarbeitung werden nicht nur Arbeitsprozesse beschleunigt sondern können beachtliche Ressourcen freigesetzt werden, die an anderer Stelle erheblich zur Steigerung des Leistungsniveaus von Unternehmen und Institutionen beitragen“ führte Professor Asghari aus.
Asghari ist fest davon überzeugt, dass e-Government die Verwaltungsprozesse vereinfachen und höherwertige Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger anbieten kann. Dieses trage dazu bei, dass trotz knapper Ressourcen der Kommunen Qualitätssteigerung und damit Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Mitarbeiter und Mitbürger bewirkt werden könne.
Günter Eichenlaub: „Es ist uns klar, dass Veränderungen nicht zu Lasten der Mitarbeiter gehen dürfen. Sie sind frühzeitig in die Einführung neuer Arbeitsabläufe einzubinden.“
Christiane Florek bekundete: „Aus langjähriger guter Zusammenarbeit kenne ich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung sehr gut und freue mich auf eine konstruktive und zielorientierte Zusammenarbeit.“
Die Bürgermeisterkandidatin will das Thema e-Government in weiteren Gesprächen mit Professor Asghari vertiefen.