CDU Cremlingen

Seit fast 20 Jahren Blumen zum Selberpflücken in Cremlingen

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Jeder ist in Cremlingen sicherlich schon einmal an dem direkt an der westlichen Ortseinfahrt liegendem Blumenfeld vorbeigefahren. Auf rund 4.000 m² hat hier die Familie Segger eine im Sommer farbenprächtige Fläche geschaffen.

Bürgermeisterkandidat Tobias Breske traf sich mit Konrad Segger an dem Areal um mehr über die Geschichte und die Idee hinter der Initiative zu erfahren.

„Vor gut 20 Jahren hatte meine Mutter die Idee, auf einer Fläche unseres landwirtschaftlichen Betriebes Blumen zum Selbstpflücken anzubauen.“, so Konrad Segger. „Erst auf einer Fläche gegenüber dem jetzigen Gelände des Supermarktes, nun schon seit mehreren Jahren auf der Fläche an der Bundestraße am Ortseingang.“

v.l. Bürgermeisterkandidat Tobias Breske und Konrad Segger v.l. Bürgermeisterkandidat Tobias Breske und Konrad Segger
In Handarbeit werden im Frühjahr die Blumen eingesät. Neben jeweils rund 45 % Sonnenblumen und Gladiolen sind auch ca. 10 % Lilien auf der Fläche zu finden. Alle Pflanzen blühen zu unterschiedlichen Zeiten, so ist nicht nur der Nachschub an immer frischen Blumen für die Kunden gewährleistet, sondern auch den Insekten steht über längere Phasen immer ausreichend Nahrung zur Verfügung. Gerade dieser Umstand ist der Familie Segger ganz besonders wichtig.

Nicht ganz so positiv ist das Verhalten mancher Besucher der Fläche. „Das oftmals nicht in die ‚Kasse des Vertrauens‘ eingezahlt wird, mussten wir leider schon öfter feststellen. Wir haben in der Vergangenheit auch schon mehrmals Strafanzeige gestellt, weil im großen Stil Blumen entwendet wurden. Leider konnten nur wenige Täter ermittelt werden. Aber nicht nur Blumen verschwinden, ich kaufe im Jahr ca. 80 Messer, die wir eigentlich zum Abschneiden der Blumen zu Verfügung stellen“, so Segger.

„Eine schöne Initiative der Familie Segger, die viel Idealismus erfordert, denn kostendeckend wird man die Fläche sicherlich nicht betreiben können“, so Bürgermeisterkandidat Tobias Breske. „Aber gerade so kleine Projekte, machen die Gemeinde attraktiv und lebenswert.“